
30. July ´10 Altheimer Open Air
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Altheim
Eintritt:
Review Altheim
Hallo! Dieses Review entsteht nach einer längeren Zugfahrt und ich muss sagen, dass die Bahn immer noch nicht verstanden hat, was die Kunden eigentlich wollen. Statt Temperaturen um die 70°C wollen sie die Menschen nun einfrieren. Bestimmt gibt’s Ende des Jahres immer eine Jahresdurchschnitts Temperatur in Zügen und die muss um die 21° liegen, deshalb jetzt Minusgrade und gratis Eiswürfel... Aber genug ausgekotzt, kommen wir lieber zu einem wirklich angenehmen Thema, nämlich dem Gig in Altheim!
Altheim liegt ca. 80 Kilometer weit weg von uns und wir wunderten uns, warum uns das Navi eineinhalb Stunden Fahrtzeit prognostizierte, bis wir feststellten, dass Altheim inmitten einem Autobahn Viereck liegt und wir nur per Landstraße hinkommen würden. Endlich landschaftlich schöne Strecken durch kleine Dörfer und wundervolle Täler! Als das Navi dann irgendwann „jetzt links abbiegen“ ankündigte und wir nur ungläubig auf einen Feldweg schauten dachten wir, dass es wieder einmal einen bösen Scherz mit uns trieb. Eine Abzweigung später sah es aber auch nicht nach Straße aus, wir wagten aber den Schritt und bogen ab um kurz darauf in Altheim anzukommen. Das Festival lag am Ortsrand malerisch zwischen Feldern und Wald und wir waren erst einmal überwältigt von der massiven Bühne! Die größte, die wir dieses Jahr bespielen durften! Außerdem waren rund um uns nur nette Menschen, die uns halfen wo sie konnten und nachdem wir auch den Backstage entdeckten, der durch Bäume und Büsche abgetrennt auf einer Lichtung untergebracht war, war das Glück perfekt!
Es gibt Locations, da kriegt man Essen. Hier gab es Schnittchen, einen Obstkorb, einen wohl gefüllten Kühlschrank und für die Warmesser Gutscheine um sich auf dem Festivalgelände den Bauch voll zu schlagen! Falls etwas fehlen sollte, waren 2 Damen abgestellt, die sich um jeden Wunsch kümmerten! Wenn das noch nicht genug war, dann hatten sie dort eine super Organisation: die Zeitpläne wurden eingehalten, die Umbauzeiten reichten genau aus durch zahlreiche Helfer, die genau wussten, was sie wie wo und wann anzupacken hatten. Unser Sound auf der Bühne war dank separatem Monitormischpult auch sehr gut und wir standen nach „Josie“ und „Three 4 Hundred“ dann vor einer tanzbereiten Menschenmenge! Das Wetter spielte wie so oft auch wieder mit und wir konnten unsere Show so richtig genießen! Mein Becken, das ich in den letzten Shows schon kaputt gespielt hatte, splitterte nun zu einem kleinen Teil ab und eröffnete so ganz neue Klangmöglichkeiten. Um visuell auch etwas Neues für uns zu bieten hatten die Altheimer einen aufgeblasenen Riesenpenis organisiert, der zwischen der tanzenden Menge auf und ab pulsierte. Nach unserer Show stand ich dann ganz verloren auf der Bühne rum, weil alles was ich wegräumen wollte aus meinen Händen entführt wurde oder schon längst drunten war... Ich brachte nur Sätze raus wie: „Soll ich...?“ oder „Wart, ich helf...“
Am Merchandise, das wir gleich nach der Show stürmten wartete dann die nächste Überraschung auf uns, eine Bad Saulgauerin hatte sich an unseren Gööcksendiser herangemacht und stand nun zwischen uns um unseren Umsatz zu steigern. Sie hatte es richtig drauf und bescherte uns ein Umsatz-Hoch, mit dem wir nicht gerechnet hatten! Three Feet Smaller und J.B.O. legten noch einen fulminanten Auftritt hin und wir fuhren dann glücklich und erschöpft nach Hause!
Wir bedanken uns vielmals bei allen, die das Festival organisiert und belebt haben - wenn wir selbst einmal so etwas auf die Beine stellen sollten, dann werden wir uns bei euch ein Beispiel nehmen! Danke außerdem an das wunderbare Publikum, Steffi und natürlich an unseren Gööcksendiser und Severin, die wieder einmal einen großartigen Job gemacht haben!

Hallo! Dieses Review entsteht nach einer längeren Zugfahrt und ich muss sagen, dass die Bahn immer noch nicht verstanden hat, was die Kunden eigentlich wollen. Statt Temperaturen um die 70°C wollen sie die Menschen nun einfrieren. Bestimmt gibt’s Ende des Jahres immer eine Jahresdurchschnitts Temperatur in Zügen und die muss um die 21° liegen, deshalb jetzt Minusgrade und gratis Eiswürfel... Aber genug ausgekotzt, kommen wir lieber zu einem wirklich angenehmen Thema, nämlich dem Gig in Altheim! Altheim liegt ca. 80 Kilometer weit weg von uns und wir wunderten uns, warum uns das Navi eineinhalb Stunden Fahrtzeit prognostizierte, bis wir feststellten, dass Altheim inmitten einem Autobahn Viereck liegt und wir nur per Landstraße hinkommen würden. Endlich landschaftlich schöne Strecken durch kleine Dörfer und wundervolle Täler! Als das Navi dann irgendwann „jetzt links abbiegen“ ankündigte und wir nur ungläubig auf einen Feldweg schauten dachten wir, dass es wieder einmal einen bösen Scherz mit uns trieb. Eine Abzweigung später sah es aber auch nicht nach Straße aus, wir wagten aber den Schritt und bogen ab um kurz darauf in Altheim anzukommen. Das Festival lag am Ortsrand malerisch zwischen Feldern und Wald und wir waren erst einmal überwältigt von der massiven Bühne! Die größte, die wir dieses Jahr bespielen durften! Außerdem waren rund um uns nur nette Menschen, die uns halfen wo sie konnten und nachdem wir auch den Backstage entdeckten, der durch Bäume und Büsche abgetrennt auf einer Lichtung untergebracht war, war das Glück perfekt!
Es gibt Locations, da kriegt man Essen. Hier gab es Schnittchen, einen Obstkorb, einen wohl gefüllten Kühlschrank und für die Warmesser Gutscheine um sich auf dem Festivalgelände den Bauch voll zu schlagen! Falls etwas fehlen sollte, waren 2 Damen abgestellt, die sich um jeden Wunsch kümmerten! Wenn das noch nicht genug war, dann hatten sie dort eine super Organisation: die Zeitpläne wurden eingehalten, die Umbauzeiten reichten genau aus durch zahlreiche Helfer, die genau wussten, was sie wie wo und wann anzupacken hatten. Unser Sound auf der Bühne war dank separatem Monitormischpult auch sehr gut und wir standen nach „Josie“ und „Three 4 Hundred“ dann vor einer tanzbereiten Menschenmenge! Das Wetter spielte wie so oft auch wieder mit und wir konnten unsere Show so richtig genießen! Mein Becken, das ich in den letzten Shows schon kaputt gespielt hatte, splitterte nun zu einem kleinen Teil ab und eröffnete so ganz neue Klangmöglichkeiten. Um visuell auch etwas Neues für uns zu bieten hatten die Altheimer einen aufgeblasenen Riesenpenis organisiert, der zwischen der tanzenden Menge auf und ab pulsierte. Nach unserer Show stand ich dann ganz verloren auf der Bühne rum, weil alles was ich wegräumen wollte aus meinen Händen entführt wurde oder schon längst drunten war... Ich brachte nur Sätze raus wie: „Soll ich...?“ oder „Wart, ich helf...“
Am Merchandise, das wir gleich nach der Show stürmten wartete dann die nächste Überraschung auf uns, eine Bad Saulgauerin hatte sich an unseren Gööcksendiser herangemacht und stand nun zwischen uns um unseren Umsatz zu steigern. Sie hatte es richtig drauf und bescherte uns ein Umsatz-Hoch, mit dem wir nicht gerechnet hatten! Three Feet Smaller und J.B.O. legten noch einen fulminanten Auftritt hin und wir fuhren dann glücklich und erschöpft nach Hause!Wir bedanken uns vielmals bei allen, die das Festival organisiert und belebt haben - wenn wir selbst einmal so etwas auf die Beine stellen sollten, dann werden wir uns bei euch ein Beispiel nehmen! Danke außerdem an das wunderbare Publikum, Steffi und natürlich an unseren Gööcksendiser und Severin, die wieder einmal einen großartigen Job gemacht haben!
