
01. August ´10 Sonntags ans Schloss
Wann: 18:00 Uhr
Wo: Saarbrücken
Eintritt:
Review Saarbrücken
Wenn 2 Mitglieder in unserer Band von ein und derselben Person einen Heiratsantrag bekommen, dann muss schon Außergewöhnliches vorgefallen sein. Wenn wir vor Sitzpublikum spielen, die bis an die Bühne hin auf Bierbänken und -Tischen Platz genommen haben und eine dB Begrenzung von 85dB gilt, dann ist auch das eher ungewöhnlich. Allerdings hatten wir bei dem ganzen einen Heidenspaß! (Warum heißt das eigentlich Heidenspaß? Gilt das dann auch für Christen??)
Also, beginnen wir mit der üblichen Einleitungsfloskel: Saarbrücken, unsere Wahlheimat, in der wir nun zum 5. Mal unsere Musik zum besten gegeben haben. Keiner anderen Stadt außer Stuttgart ist dieses Vergnügen bisher gegönnt worden. Was wir wussten: Wir spielen am Schloss, das Publikum wird sitzen, der Altersdurchschnitt wird weitaus höher sein als bei allen anderen Shows, die wir bisher gespielt haben und das Wetter wird gut.
Wenn wir das überstehen sind wir für die Zukunft bestens gerüstet und können auch nach einer gescheiterten Karriere als seriöse Blues- und Countryband bis ins hohe Alter unseren Lebensunterhalt verdienen. AMS, unsere Techniker waren mit Sack und Pack mitgekommen um uns zu unterstützen und zu helfen den Lärmpegel so gering wie möglich zu halten. Die Fahrt gestaltete sich als relativ zäh, die eine Hälfte der Autos im Stau waren Holländer, die nach Hause fuhren und die andere Hälfte Deutsche, die in den Urlaub fuhren. Ich saß einen guten Teil der Strecke hinterm Steuer vom großen Iveco der AMSler und machte jedem DHL Fahrer alle Ehre, der zu spät zum Liefertermin kommt. In Saarbrücken angekommen wurden für uns extra Crêpes gemacht, die wir gierig in unsere Schlunde versenkten, da wir irgendwie alle vergessen hatten zu frühstücken. Dann bauten wir zackig auf und checkten Sound, während eine Frau im Publikum das schon so gut fand, dass sie uns unzählige Male versicherte, dass sie uns innig liebte. Wären die Pupillen der Frau nicht so groß wie Autoreifen gewesen, hätten wir ihr bestimmt geglaubt. Der Vorteil: Durch sie konnten wir uns das Banner sparen, da sie den gesamten Auftritt ein Plakat von uns in die Höhe hielt.
Nachdem wir uns in unsere Rockerkluften geschmissen hatten gingen wir auf die Bühne und legten los. Die ersten Reaktionen des sitzenden (!) Publikums waren schon sehr positiv, man nahm uns nett lächelnd an, trotz dem, dass ich gleich im ersten Song einen Schlag verpasst hatte und so das gesamte Song-Gefüge gefährdete... Aber wir schafften es das geschickt zu tarnen und spätestens nach dem 2. und dritten Lied war das schon vergessen, da Benni durch Redegewandtheit jeden im Publikum auf unsere Seite zog. Ursprünglich war geplant gewesen uns 2 Stunden spielen zu lassen, aber das können wir einfach nicht, wir haben zwar genug Songs, aber wenn wir Lieder nicht regelmäßig spielen, dann vergessen wir sie schlicht und ergreifend einfach wieder...
Nach etwas über einer Stunde kündigten wir dementsprechend die Zugaben an bei entsprechendem Lärmpegel des Publikums und nachdem das Publikum diesen eifrig erfüllte gingen wir noch einmal für 3 Songs auf die Bühne und retteten uns in die eineinhalb Stunden. Benni wurde während des Auftritts innig umarmt und konnte sich nur schwer wieder lösen, da die betreffende Dame ihm auch gleich den Heiratsantrag machte. Manu erwischte es dann erst am Merchstand, an dem wir fleißig Autogramme verteilten und er nicht mehr weglaufen konnte. Simon und ich blieben verschont und nachdem wir alles abgebaut und in den Autos verstaut hatten wurden wir von den Veranstaltern noch zum Essen eingeladen!
Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren, Antonia, unseren AMSlern Olli und Ronald, Magge und dem allseits berüchtigten Gööcksendiser! Nicht zu vergessen bei den wenigen Tänzerinnen und dem Rest vom Publikum!
Wenn 2 Mitglieder in unserer Band von ein und derselben Person einen Heiratsantrag bekommen, dann muss schon Außergewöhnliches vorgefallen sein. Wenn wir vor Sitzpublikum spielen, die bis an die Bühne hin auf Bierbänken und -Tischen Platz genommen haben und eine dB Begrenzung von 85dB gilt, dann ist auch das eher ungewöhnlich. Allerdings hatten wir bei dem ganzen einen Heidenspaß! (Warum heißt das eigentlich Heidenspaß? Gilt das dann auch für Christen??)Also, beginnen wir mit der üblichen Einleitungsfloskel: Saarbrücken, unsere Wahlheimat, in der wir nun zum 5. Mal unsere Musik zum besten gegeben haben. Keiner anderen Stadt außer Stuttgart ist dieses Vergnügen bisher gegönnt worden. Was wir wussten: Wir spielen am Schloss, das Publikum wird sitzen, der Altersdurchschnitt wird weitaus höher sein als bei allen anderen Shows, die wir bisher gespielt haben und das Wetter wird gut.
Wenn wir das überstehen sind wir für die Zukunft bestens gerüstet und können auch nach einer gescheiterten Karriere als seriöse Blues- und Countryband bis ins hohe Alter unseren Lebensunterhalt verdienen. AMS, unsere Techniker waren mit Sack und Pack mitgekommen um uns zu unterstützen und zu helfen den Lärmpegel so gering wie möglich zu halten. Die Fahrt gestaltete sich als relativ zäh, die eine Hälfte der Autos im Stau waren Holländer, die nach Hause fuhren und die andere Hälfte Deutsche, die in den Urlaub fuhren. Ich saß einen guten Teil der Strecke hinterm Steuer vom großen Iveco der AMSler und machte jedem DHL Fahrer alle Ehre, der zu spät zum Liefertermin kommt. In Saarbrücken angekommen wurden für uns extra Crêpes gemacht, die wir gierig in unsere Schlunde versenkten, da wir irgendwie alle vergessen hatten zu frühstücken. Dann bauten wir zackig auf und checkten Sound, während eine Frau im Publikum das schon so gut fand, dass sie uns unzählige Male versicherte, dass sie uns innig liebte. Wären die Pupillen der Frau nicht so groß wie Autoreifen gewesen, hätten wir ihr bestimmt geglaubt. Der Vorteil: Durch sie konnten wir uns das Banner sparen, da sie den gesamten Auftritt ein Plakat von uns in die Höhe hielt.Nachdem wir uns in unsere Rockerkluften geschmissen hatten gingen wir auf die Bühne und legten los. Die ersten Reaktionen des sitzenden (!) Publikums waren schon sehr positiv, man nahm uns nett lächelnd an, trotz dem, dass ich gleich im ersten Song einen Schlag verpasst hatte und so das gesamte Song-Gefüge gefährdete... Aber wir schafften es das geschickt zu tarnen und spätestens nach dem 2. und dritten Lied war das schon vergessen, da Benni durch Redegewandtheit jeden im Publikum auf unsere Seite zog. Ursprünglich war geplant gewesen uns 2 Stunden spielen zu lassen, aber das können wir einfach nicht, wir haben zwar genug Songs, aber wenn wir Lieder nicht regelmäßig spielen, dann vergessen wir sie schlicht und ergreifend einfach wieder...
Nach etwas über einer Stunde kündigten wir dementsprechend die Zugaben an bei entsprechendem Lärmpegel des Publikums und nachdem das Publikum diesen eifrig erfüllte gingen wir noch einmal für 3 Songs auf die Bühne und retteten uns in die eineinhalb Stunden. Benni wurde während des Auftritts innig umarmt und konnte sich nur schwer wieder lösen, da die betreffende Dame ihm auch gleich den Heiratsantrag machte. Manu erwischte es dann erst am Merchstand, an dem wir fleißig Autogramme verteilten und er nicht mehr weglaufen konnte. Simon und ich blieben verschont und nachdem wir alles abgebaut und in den Autos verstaut hatten wurden wir von den Veranstaltern noch zum Essen eingeladen!Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren, Antonia, unseren AMSlern Olli und Ronald, Magge und dem allseits berüchtigten Gööcksendiser! Nicht zu vergessen bei den wenigen Tänzerinnen und dem Rest vom Publikum!