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26. June ´10 Umsonst und Draußen Bad Kissingen

Wann: 19:00 Uhr
Wo: Bad Kissingen
Eintritt: 

ACHTUNG: LANGES REVIEW!

Hallo liebe Freunde,
ich muss euch sagen, dass just in diesem Moment neue Mixe vom unserem kommenden Album per Mail geschickt wurden direkt aus Schweden und ich nun sehr gute Laune habe! Das, was man hören kann ist schon wirklich extraordinär gut! Bis wir das allerdings rausbringen kann es leider noch ein Weilchen dauern, da das noch ein langer Prozess ist... So ist das nun mal im Leben, aber man darf bei solch wichtigen Dingen auch nichts überhasten oder dem Zufall überlassen, schließlich wollt ihr ja hoffentlich auch nur das Beste des Besten später in den Händen halten!

Nun denn, Bad Kissingen lautet ja das Thema unseres heutigen Erlebnis-Aufsatzes mit Bildern (es ertöne ein „Oho!“) und da kann ich mal ganz grob beschreiben wie der Ablauf aussah, um schon vorneweg das komplexe Gebilde zwecks des Verständnisses vorweg zu nehmen.
Magge, OneSideSmile, Behind The Masquerade und The Jerks sind euch hoffentlich allen ein Begriff. Diese guten Freunde und wir haben uns nun versammelt in Bad Kissingen um dort das Festival auf den Kopf zu stellen. Unter Freunden teilt man ja ganz gerne und deshalb wurde auch die Backline geteilt. Alles wurde in ein großes Auto geladen, das von unserem Gruppenleader Magge organisiert wurde und denn haben wir uns  Freitags auf dem Festival getroffen um gemeinsam Andacht zu halten und OSS, BTM und den Jerks beim Spielen zuzuschauen. Samstags waren wir an der Reihe und die anderen schauten uns beim Spielen zu. Das war der Plan, der auch größtenteils super funktioniert hatte. Nun kommt dieses Wort „größtenteils“ ins Spiel und ich fange einmal von vorne an:


Wir fuhren zu 4. in Manus Bruders Golf nach Bad Kissingen, die Sonne schien und alles hatte schon wunderbar geklappt. Die Aussicht aus dem Auto heraus versprach Großes, denn schon auf der Autobahn erblickten wir eine stillende Frau im Auto nebenan. Was uns an dem Bild nur stutzig machte, war die Tatsache, dass die Frau ihr Baby ca. einen dreiviertel Meter weghielt und es trotzdem saugen konnte... Theorien, wie das funktioniert haben könnte bitte in unser Forum. Nach ca. 2 Stunden Autofahrt passierte dann das Unfassbare: Reifenpanne. Ein Ventil war im Arsch und ließ Luft. Mit platten Reifen fährt es sich denkbar schlecht und deshalb fuhren wir auf eine Raststätte und riefen den ADAC. Als Plusmitglied kann einem ja nichts passieren. Als der gelbe Engel kam waren die ersten Worte (ungelogen!): „In diesem Fall übernimmt der ADAC nur die Übernachtung.“ Wir dann: „Wie bitte?“ - „Ich sagte, in diesem Fall übernimmt der ADAC nur die Übernachtung.“ Kein „Hallo“ oder „Oh, was ist denn da passiert?“. Wir verstanden auf jeden Fall nur Bahnhof und waren etwas vor den Kopf gestoßen bis herauskam, dass der ADAC den Schaden gar nicht reparieren konnte, weil wir Alufelgen hatten. Am Telefon davor hab ich mindestens 3mal nachgefragt ob der Schaden behebbar wäre und erntete rege Zustimmung. ADAC also wieder abgefahren (immerhin gab's noch ein „Gute Fahrt dann“ vom gelben Bengel) und wir packten Plan B aus. Manus Bruder fuhr nun mit Manus Golf von Stuttgart bis Würzburg um ein Ersatzrad mitzubringen, da in den neuen Autos so etwas nicht mehr verbaut wird. Dafür gibt es ersatzhalber ein Reifen – Reparaturset in der Größe einer Tafel Schokolade, mit dem wir nichts anfangen konnten. Drei Stunden später – inzwischen saßen wir auf einer Wiese in der Sonne und philosophierten über das Leben (gibt es eine Monika Muntar oder kennt jemand einen Hugh J. Raction von euch?) – konnten wir unsere Fahrt fortsetzen und bedanken uns vielmals für den Einsatz von Björn und Michi! Ohne die hätten wir sonst doch die ADAC Übernachtung annehmen müssen, die uns so freundlich angeboten wurde.

Sehr langer Absatz, kurzer Sinn – wir kamen in Bad Kissingen an, erlebten noch die Schlussakkorde von OneSideSmile und führten uns nun das erste Festival – Bier zu um das Erlebte auszugleichen. Das Festival war auch dieses Jahr wieder sehr schick gemacht worden und wir fühlten uns gleich wohl. Ein paar Bier später spielten auch die Jerks, die leider mit einer großen technischen Störung zu kämpfen hatten, die da Stromausfall heißt. Sie glichen das jedoch geschickt aus und nachdem sie von der Bühne runter waren und wir dort oben Chris' Geburtstag gefeiert hatten, trafen wir „Sumo-Bruno“ vom letzten Jahr wieder, der nun etwas seriöser herüberkam, da er von seiner Band eine Anti-Alkohol Verpflichtung auferlegt bekommen hatte, nachdem er im Jahr davor von der Bühne gekippt ist beim Auftritt am Folgetag. Der restliche Abend gestaltete sich als fröhlich-feucht, ein Geburtstag muss eben ordnungsgemäß gefeiert werden und als wir vom Festival dann schließlich rausgeflogen sind und Richtung Hotel wankten bahnte sich schon bei einem von uns eine Magenverstimmung an. Simon hat es dann wirklich geschafft seinen Punktestand auszubauen und ist nun einsam an der Kotz – Tabellen – Spitze.

Der nächste Tag barg schon früh die ersten Schwierigkeiten, zumindest für die Putzfrauen, da wir eigentlich um 11 das Hotel hätten verlassen müssen, aber um 13Uhr noch tief und fest schliefen. Wir hatten 3 2er Zimmer und nacheinander gingen die Putzfrauen die Zimmer ab. Was sie bei uns (1. Zimmer) noch recht freundlich vermittelten steigerte sich dann von Zimmer zu Zimmer in ein „DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!“ und weitere ungehaltene Reaktionen, sie wussten ja nicht, dass wir zusammengehörten. Schlussendlich saßen wir dann im Supermarkt und frühstückten um danach aufs Festival zu gehen. Dort genossen wir den sonnigen Tag, hangen in den Hängematten, lagen auf der Wiese und gingen später sogar noch an den Fluss mit Strand um dort zu baden in der großen Reisegruppe. Hach, war das schön! Um 23 Uhr des Samstages gingen wir dann auf die Bühne, nachdem Kid Galahad eine unglaubliche Performance hingelegt haben! Absolut grandios! Das sind übrigens die Weltgewinner von Emergenza dieses Jahr als beiläufige Information. Wir gaben dann natürlich unser Bestes und schafften es auch dank dem guten Sound eine super Show hinzulegen! Ich war nur bei War's On The Way so fasziniert von dem Anblick, als Simon auf den Kontrabass stieg, dass ich meinen Einsatz vollkommen verkackte... Nach unserem Auftritt aßen wir dann noch eine Kleinigkeit und zischten schnell ab um gegen 5 Uhr in der Frühe bei den Jerks vor dem Proberaum zu stehen und die Sachen zu verräumen. Dort erlebten wir noch die letzte Überraschung des Wochenendes – den Bröckler von Grunbach! Ein (wir vermuten weibliches) Alkoholopfer befand sich in der Frühe auf dem Balkon direkt über dem Proberaum und gab zur Untermalung ununterbrochen Erbrochenes von sich, das unser Ausladen aber nur kurz unterbrach trotz brechender Begeisterung von uns!

Wir bedanken uns aller herzlichst bei Magge, den Jerks, OneSideSmile, Behind The Masquerade, Sasi, die unser Merchandise so kurzfristig übernahm, Max, den Veranstaltern, Greta, Andy und einfach allen, die dieses unbeschreiblich schöne Wochenende mit uns verlebt haben!