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30. June ´10 IlmOpen

Wann: 11:20 Uhr
Wo: Ilmenau
Eintritt: 

Review Ilmenau

Halli Hallo Hallöchen!
Heute frisch aus Ilmenau der Konzertbericht in schriftlicher Form und Weise! Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war so kurz, dass ich gestern (Donnerstag) schon um 19:15Uhr schlafend vor dem Fernseher vorzufinden war. Das muss schon was heißen. Was mich noch mehr wundert, ist, wie mein Körper die Strapazen der letzten Tage verarbeitet hat... Freitag auf Samstag Kissingen, Sonntag auf Montag WG Party, da unser Gööcksendiser Geburtstag hatte, dann 1 Tag Pause und Mittwoch auf Donnerstag Ilmenau... Man könnte fast sagen, dass ich ein verdammt harter Kerl bin oder? Ich ess die Prinzenrolle auch ohne Keks!

Nun gut, Schluss mit schlechten Witzen, sonst krieg ich das nächste Mal im Proberaum wieder Sachen gegen den Kopf geworfen und dann kann es auch nicht besser werden...
Ilmenau: Ort des IlmOpen 2010 und das Festival, dass Andy, unser Plieninger Homie, mit veranstaltet hat. Mittags ging's los in sengender Hitze auf die Autobahn und um unser angeschlagenes Immunsystem zu schonen verzichteten Simon und ich auf die Klimaanlage. Wenn man sich an seinen nassen Hintern und den nassen Rücken erst einmal gewöhnt hat kann man die Fahrt sogar fast genießen und wir haben auch kein Halsweh bekommen. Die Fahrt verlief relativ glatt, Simon fuhr nur prinzipiell an Ausfahrten, die wir nehmen sollten vorbei, da Strecken bekanntlich am schönsten sind, wenn man sie in jeder Richtung einmal befahren hat. Zu Simons Taktik kam dann auch noch das alte Navigationssystem hinzu, dass gewissen Autobahnen noch nicht kennt. Wir fuhren also weite Strecken parallel zur Autobahn auf Landstraßen, durch Dörfer hindurch, bis wir per Zufall eine Autobahnauffahrt entdeckten, die das Navi verweigerte. Glaubte man dann dem Navi fuhren wir konsequent mit Geschwindigkeiten jenseits der 160 über Felder, Wald und Wiesen.
In Ilmenau angekommen wurden wir von schönstem Wetter empfangen zusammen mit unseren Freunden Max (ausnahmsweise nicht nackt) und Andy. Ein erstes Mineralwasser war schnell geöffnet und wir widmeten uns dem Buffet, das mit leckerem selbstgemachten chinesisch lockte. Es spielten auch schon die ersten Bands und wir erkannten einige vom Orga Team wieder, die uns schon einmal in Stuttgart besucht hatten für ein Filmprojekt, das allerdings noch höchst geheim ist. Der Nachmittag war schnell vergangen, es spielten Peter Piek, den wir schon in Berlin kennengelernt hatten und My New Zoo. My New Zoo ist definitiv empfehlenswert, denn sie haben es geschafft, dass sich alle im Publikum von ihren Plätzen erhoben haben und vor der Bühne gefeiert haben! In der Zwischenzeit hatte sich einiges getan. Die Zeit, zu der das Festival aufhören musste, wurde um eine Stunde nach vorn gezogen, daraufhin brach der Zeitplan, der durch einen verzögerten Aufbau der Technik eh schon stark überstrapaziert war, völlig zusammen und wir konnten nur ein verkürztes Set spielen, welches wir aber in vollen Zügen genossen, da das Publikum richtig Bock hatte! Um Punkt 12 verkündeten wir unsere Zugabe, damit die Ordnungshüter vielleicht noch ein Auge zudrücken würden, wegen der bombastischen Stimmung, es soll ja welche mit Herz geben, aber nach einem Song wurde dann direkt abgebrochen. Wir hoffen, dass wir eines Tages nochmal kommen dürfen!

Anschließend verluden wir alles in unsere Autos, parkten diese auf den Parkplätzen und gingen zurück, da auf dem Festivalgelände nun die Nachtwache begann und die Jungs und Mädels vom Orga-Team dort die Nacht verbringen mussten. Wir leisteten sehr gern Gesellschaft, da es dort Alkohol und Gegrilltes gab und die Ilmenauer ein wirklich nettes Völkchen sind, auch wenn kaum einer von ihnen wirklich dort herstammt. Mein kulinarisches Highlight der Nacht waren die gegrillten Marshmallows, die es in Vanille gab - außen krustig, innen flüssig, ein Gaumenschmaus für jeden, der gern Eier mit Schale isst! Ich fand sie jedenfalls großartig! Die Nacht verbrachten wir bei Andy, der Pleiten-Pech- und Pannenphil musste noch einmal den Weg zurück um sein Gepäck zu holen, und schliefen zu 5. in einem Zimmer. Ich teilte mir mit Benni und Gööck das Doppelbett und war praktisch die Trennwand zwischen den beiden, und bekam in der warmen Mitte regelmäßig von Gööck seinen Arm beim Drehen ins Gesicht gelegt.

Vielen vielen Dank Andy, Max, Wibke, Carlo, Gööck, My New Zoo, andere Bands und vor allem Publikum!!! War echt ein geiles Wochenende! Und Andy, sollten wir deinen Mitbewohnerinnen zu viel weg gegessen haben, dann tut es uns leid, aber der Heißhunger treib eben einiges in den Magen...